Nähmaschine reparieren | Reparaturanleitung vs. Kundendienst

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, warum die alte Nähmaschine auf einmal streikt und nicht mehr näht. Nicht immer steht nun eine große Reparatur an. Mit ein wenig Wissen und einer Reparaturanleitung können Sie die Ursachen als erstes selbst herausfinden.

Dann stellt sich die Frage, ob Sie die Haushaltsnähmaschine zum Reparieren zum Kundendienst geben sollten, die in vielen Städten wie Berlin, Frankfurt, Hannover oder auch Nürnberg und Karlsruhe vertreten sind, oder ob Sie eine kleine Wartung selbst durchführen können.

Bei kleineren Reparaturen können Sie sich die Kosten durchaus sparen und diese selbst durchführen. Der folgende Artikel erklärt in der Reparaturanleitung wie es geht und wann doch der Fachmann von einem Reparaturservice aus Dresden, Leipzig, Köln oder Bremen nachschauen und reparieren sollte.

Die Nadel ist die Ursache – Reparaturanleitung

Gerade die Nadeln, die in den Nähmaschinen genutzt werden, verschleißen schnell, besonders wenn viel genäht wird. Daher kann die Nadel abbrechen oder klemmen. Das kann daran liegen, dass die Nadel verbogen ist und daher nicht mehr flüssig durch den Stoff gleitet und immer wieder auf Widerstand stößt.

Der Stoff nimmt in einem solchen Fall Schaden und nach einiger Zeit wird die Nadel ganz abbrechen. Zudem stellt eine verbogene Nadel auch für Sie selbst ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Daher sollten Sie die Nadeln, die für wenig Geld im Verkauf von Pfaff, Singer oder Brother erworben werden können, auch wenn sie noch keine Probleme machen, öfters einmal austauschen.

Wenn die Nadel klemmt, dann kann dies am Faden liegen, der sich in der Maschine aufgewickelt oder verklemmt hat. Hierfür ursächlich können beide Fäden sein, sowohl der Unter- als auch der Oberfaden sollte in einem solchen Fall auf die Fadenspannung überprüft werden. Die Fäden werden gelöst, gegebenenfalls abgeschnitten und neu eingefädelt.

Sollte hingegen der Nadelkolben klemmen, dann kann dieser mit Öl wieder funktionstüchtig gemacht werden. Ein regelmäßiges Reinigen und Ölen nach einem langen Nähtag kann dieses Problem von vorneherein umgehen.

Eine Nadel, die ständig abbricht sollte auf die richtige Position überprüft werden. Diese könnte falsch eingespannt sein. Dann wird das Loch in der Stichplatte nicht getroffen und die Nadel bricht unweigerlich nach einiger Zeit ab. Auch die passende Nadel für den Stoff zum Beispiel aus Jeans zu wählen ist wichtig, damit diese nicht bricht.

Das Video erklärt die möglichen Ursachen

Wenn die Nähmaschine auf einmal streikt und nicht mehr so will wie Sie, dann gibt es hierfür viele verschiedene Ursachen, wie das Video erklärt. Es kann sich um einen Nähfehler handeln, ebenso wie um einen falschen, zu dicken Stoff für die gewählte Nadel.

Aber auch ein schwerwiegender Fehler in der Nähmaschine, der repariert werden muss, könnte die Ursache sein. Wann Sie den Kundendienst beauftragen sollten oder wer die Nähmaschine selber reparieren und einer Wartung unterziehen könnte, erfahren Sie ebenfalls in dem Video.

Hier geht es zum Video:

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Wenn die Fäden reißen

Ein weiterer Fehler beim Nähen mit Haushaltsnähmaschinen von Anker oder Bernina kann auftreten, wenn sowohl Ober- als auch Unterfaden ständig reißen. Es kann mal vorkommen, dass der Oberfaden reißt, kommt dies jedoch ständig vor, dann sollte das Garn überprüft werden. Dieses könnte für den Stoff ungeeignet sein oder aber die Spannung ist falsch eingestellt.

Auch der Unterfaden kann reißen. Hier muss der Spulenkorb überprüft werden. Dieser könnte von Stoffresten oder Staub verstopft sein. Auch laute Geräusche beim Nähen könnten auf diese Verstopfung hinweisen. Daher sollte in einem solchen Fall immer als erstes der Spulenkorb überprüft werden. Denn die Spule könnte falsch eingesetzt oder sogar beschädigt sein.

Wann ist eine Reparatur beim Experten sinnvoll?

Wenn auch Kabel und Nähfuß überprüft wurden und der Anlasser immer noch nicht anspringt, weil die Maschine nicht laufen will, dann sollten Sie diese zum Kundendienst in Dortmund, Ulm, Hamburg, München, Augsburg oder München für eine Überprüfung und Reparatur geben und von einem Fachmann prüfen lassen. Achten Sie hierbei darauf, von welchem Hersteller, wie AEG, Carina, oder Pfaff Ihre Nähmaschinen sind.

So sind alle Probleme, die aufgrund der Elektrik entstehen, immer von einem Experten zum Beispiel in Altwarmbüchen zu überprüfen, der sich mit dem entsprechenden Hersteller der Nähmaschinen auskennt. Gerade wenn Sie selbst die Maschine zum Reparieren öffnen, um nachzuschauen, kann die Garantie erlöschen und auch zu irreparablen Schäden in der Nähmaschine führen.

Nähmaschine Faden Nähfuß Nähen

Doch nicht immer lohnt sich eine Reparatur durch den Kundendienst, vor allem dann, wenn diese nicht mehr unter Garantieleistungen fallen würde, weil die entsprechenden Nähmaschinen schon zu alt sind. Hier sollte immer der Anschaffungspreis im Auge behalten werden. Und auch gerade auch bei älteren Geräten zum Beispiel noch aus der DDR wie Veritas kann die Beschaffung für passende Ersatzteile auch mit Reparaturanleitung sehr schwer werden.

Idealerweise gehen Sie mit Ihrer Nähmaschine zum Kundendienst des Herstellers. Das Geschäft, in dem Sie die Maschine erworben haben, kann Ihnen hier eventuell weiterhelfen. Ansonsten können Sie auch im Internet nach dem nächsten Reparaturdienst in Ihrer Nähe schauen.

Die Kosten für eine Reparatur betragen, je nach Aufwand und Problem zwischen 60 und 200 Euro. Hier ist dann vorab abzuwägen, ob sich das mit den Anschaffungskosten des Gerätes überhaupt trägt, oder ob eine Neuanschaffung vielleicht günstiger ist. Wurde der Defekt selbst durch einen Bedienungsfehler verursacht, dann unterliegt die Reparatur keiner Garantie, auch wenn das Gerät noch nicht so alt ist.

Fazit: Mit Reparaturanleitung selbst reparieren oder Kundendienst?

Wollen die Nähmaschinen zum Beispiel von Husqvarna, Privileg, Pfaff, Adler oder Elna nicht mehr richtig nähen, können Sie den Fehler als erstes einmal selbst suchen. Nadel, Faden und Spulen sollten dann überprüft werden. Solche kleineren Bedienungsfehler können Sie in der Regel ganz leicht selber reparieren. Eine regelmäßige Reinigung und Wartung kann zudem solchen kleinen Fehlern ganz leicht vorbeugen.

Ist jedoch die Mechanik oder die Elektronik betroffen, dann ist es sinnvoller, die Maschine einem Experten zu überlassen, der sich damit auskennt. Ist die Nähmaschine noch nicht so alt, arbeitet der Kundendienst des Herstellers auf Garantiebasis, wenn der Schaden nicht durch einen Bedienungsfehler verursacht wurde. Ist die Maschine schon älter und müssen sie die Rechnung für die Reparatur selbst tragen, dann muss abgewägt werden, ob sich diese noch lohnt oder eine Neuanschaffung günstiger wäre.

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